Fund des Monats: „Wir haben Interesse für Briefmarken mit bergmännischen Zeichen“: Suche nach Objekten für die Abteilung „Der Bergbau im Post- und Finanzwesen“
Im April 1941 schrieb das damalige Bergbau-Museum in Bochum an die Firma H. Bodenschatz in Hamburg mit der Bitte um ein „unverbindliches Angebot bzw. um eine Ansichtssendung“ von Briefmarken mit Bergbaubezug. Dies geht aus den Akten des Bestandes 112: Deutsches Bergbau-Museum Bochum, Bochum, der im Bergbau-Archiv Bochum verwahrt wird, hervor (vgl. auch im Folgenden montan.dok/BBA 112/755). Die Antwort war eine Zusammenstellung von „Notgeldausgaben des Weltkrieges 1914-1918“. Das Museum ging trotz der anderslautenden Anfrage darauf ein und erwarb eine Reihe von Notgeldscheinen. Darunter die 1914 herausgegebenen Scheine des Steinkohlenbergwerks Vereinige Glückhilf-Friedenshoffnung in Hermsdorf (Sobięcin, Ortsteil von Wałbrzych) (montan.dok/BBA N 1963) und Kriegsgefangenenlagergeld des Bochumer Vereins für Bergbau und Gußstahlfabrikation (montan.dok/BBA N 99).